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    Offene Notfallsprechstunde
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    (Weinstadt)
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    - Parken direkt vor dem OZ

    - zur Anfahrtsbeschreibung

    Stuttgart, König-Karl-Str. 66

    - Tiefgarage vorhanden
    - Aussenstellplätze

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    Impingementsyndrom (Schulterengpasyndrom)

    Definition

    Das Impingement-Syndrom an der Schulter ist ein Engpasssyndrom, das durch eine Einklemmung der Sehnen der Rotatorenmanschette unter dem Akromion (Schulterdach) hervorgerufen wird. Dadurch kommt es zu einer Reizung und Entzündung der Bursa subacromialis (Schleimbeutelentzündung). Es gehört zum Formenkreis der Subakromialsyndrome.

    Die häufigsten Ursachen sind eine knöcherne Einengung (Acromionosteophyt) sowie eine Verkalkung im Bereich der Sehne bzw. im Bereich der Bursa (Tendinitis calcarea). Im weiteren Verlauf kann eine Ruptur der Rotatorenmanschette auftreten, meist beginnend am M. supraspinatus. Die Schmerzen treten vor allem bei einer Abspreizung (Abduktion) kombiniert mit einer Rotation des Armes auf. Dabei kommt es zu einer Einklemmung der entzündeten und gereizten Weichteile unter dem Schulterdach.

    Therapie

    Zunächst sollte möglichst konservativ behandelt werden. Nach unseren Erfahrungen führt eine dreifache Kombinationsbehandlung bei vielen Patienten zu einer nachhaltigen Verbesserung der Beschwerden.

    Wir empfehlen Bekämpfung der Entzündung durch Medikamente in Tablettenform oder als Spritze direkt in den Schleimbeutel, dadurch kann die Schwellneigung oft soweit abgebaut werden, dass sich die Druckverhältnisse wieder normalisieren.

    Mit zusätzlicher Krankengymnastik wird Muskulatur aufgebaut, die dafür sorgt, dass sich die Druck- und Belastungsverhältnisse in der Schulter normalisieren und eine bessere Zentrierung des Oberarmkopfes in der Gelenkpfanne wieder möglich ist. Ergänzend führen wir häufig eine Stoßwellentherapie durch, diese bewirkt ebenfalls eine deutlich Schmerzreduktion.

    Auch homöopathische Maßnahmen oder Akupunktur bieten sinnvolle therapeutische Maßnahmen. Im Verlauf lassen die Schmerzen bei den meisten Patienten nach und die Funktionalität der Schulter kehrt zurück. Bei persistierenden Schmerzen ist eine weitergehende Behandlung notwendig. Wir empfehlen in einem solchen Fall eine hochspezialisierte minimalinvasive arthroskopische Druckentlastung und Entfernung von Kalknestern und Knochenspornen (Acromioplastik). Diese arthroskopische Operation stellt eine überauseine schonende und effektive Methode dar.

    Quelle: Hr. Dr. Eppler